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Ruine

Die Ruine 1965

xxx 1787 Anlässlich der Visitation von 1787 wird der bauliche Zustand der 1785 renovierten Kirche als gut bezeichnet. Das Kirchenschiff und den Chor baulich zu unterhalten sowie den mittleren Gang zu plätten obliegt den Dezima-toren (Zehntherren) [Kurfürst von Trier, Freiherr Boos von Waldeck, von Eltz-Öttingen, von Schenkern, von der Leyen, St. Martinstift zu Worms, Kloster Marienberg]. Um das übrige (Kirchenbänke, Orgel, etc.) hat sich die Kirchengemeinde zu kümmern.

1833 Die Bodenplatten in der Kirche wurden ausgebessert.

1842 Die Kirche erhält einen neuen Innenputz.

1843 Der Schieferdecker Johann Geulich erhält einen Zehnjahresvertrag für die Instandhaltung der Dachbedeckung, es dürfen nur reine, blaue Steine aus einem Kauber Steinbruch verwendet werden.

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xxx 1851 Das Kirchenkreuz ist heruntergebrochen.

1861 Die Trockenlegung der Kirche kostete 196 fl.

1879/80 Abriss des alten romanischen Turmes und Errichtung des neuromanischen Turmes. Kosten: 13.017 Mark. 1904 Konsekration der neuen Pfarrkirche. Seit dieser Zeit fand kein Gottesdienst mehr in der alten Nikolaikirche statt.

1909 Die Fenster werden mit Drahtschutz- gitter versehen.

1931 Die Barmherzigen Brüder von Montabaur erhalten einen Seitenaltar und den Reliquienschrank.

1947 Dach und Decke sind teilweise eingebrochen.

1949 Reparatur des Daches.

1951/52 Kleinere Reparaturen an Strebepfeilern und Dachrinnen.

1950 Die Kirche wird als Schuppen für Bänke, Festtribünen und Festzugsattrappen des Blütenfestes genutzt.

1954 April 13 Brand der alten Kirche

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xxx 1966 Abbruch der Kirche und Errichtung eines Wohnhauses. Der Wiederaufbau der Kirche hätte nach Schätzungen von Fachleuten 150.000 DM gekostet. Dafür fehlten die Mittel. Das Ministerium für Unterricht und Kultus in Mainz als oberste Denkmalpflegebehörde von Rheinland-Pfalz erteilte mit Erlass vom 11. September 1964 seine Zustimmung zum teilweisen Abbruch der Kirche. Der Käufer verpflichtete sich, den Turm der alten Kirche einschließlich der Überbauung des gotischen Durchgangs zu erhalten. Die Kirchengemeinde als Verkäuferin wird durch den Erlass verpflichtet, den gotischen Altar, das Sakramentshäuschen, Kapitelle und weitere vorhandene Bauelemente in die neue Pfarrkirche zu überführen. Bereits in früheren Jahrhunderten konnten an der Pfarrkirche standortbedingte und räumliche Mängel festgestellt werden, wenn sich auch der eigentliche Untergang erst im 20. Jahrhundert vollzog. So hatte sich im 17. Jahrhundert der Boden in der Kirche durch Hochwassereinfluss gesenkt, der damals noch nicht geplättet war, so dass er mit Erde aufgefüllt werden musste.

Recherche: Atelier Hans Querbach

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